Sport

Die Deutsche Hochschulmeisterschaft Reiten findet einmal jährlich an wechselnden Orten statt. Neben den Mannschaften, die sich durch bestimmte Leistungen im Vorfeld qualifiziert haben, treten die besten Mannschaften der vorhergehenden Qualifikationsturniere sowie neun Einzelreiter verschiedener Hochschulen gegeneinander an. Insgesamt besteht das Starterfeld somit aus 45 Reitern aus ganz Deutschland.

Im Gegensatz zu den herkömmlichen CHUs ist das Finale nicht auf dem Niveau der Klasse M, sondern der Klasse S zu reiten und zwar auf jeweils zwei verschiedenen Pferden. Die beiden Finalteilnehmer absolvieren also je zweimal einen S-Springparcours mit verschiedenen Pferden bzw. zweimal eine S-Dressur – wie in der Studentenreiterei üblich auf ihnen unbekannten Pferden.

Mit Teamgeist zum Titel

Doch mit den individuellen Leistungen der Teilnehmer ist es bei der DHM noch nicht getan: am letzten Tag findet neben den beiden Einzelfinals auch das Mannschaftsfinale statt. Die drei besten Mannschaften der Vortage reiten eine Mannschaftsdressur der Klasse L auf Kandare sowie ein Springen der Klasse L gegeneinander. Die beste Mannschaft holt sich den Titel ‘Deutscher Hochschulmeister Reiten’.

Zu jeder DHM Reiten gehört neben dem Wettkampf auch ein Rahmenprogramm. Traditionell findet am ersten Abend analog zu den CHUs ein Eintreffabend statt. Am darauffolgenden Abend steigt die große Ridersnight-Party und der Samstagabend bleibt einer rauschenden Ballnacht vorbehalten. Für die Altakademiker findet oft ein spezielles „Oldie“-Rahmenprogramm statt, auf der Reitanlage kommt die Unterhaltung der Zuschauer durch diverse Showeinlagen nicht zu kurz.